Beschneidung in Würzburg: Vorstellung des urologischen Kompetenzteams an 2 Standorten

Die überörtliche, urologische Gemeinschaftspraxis der Fachärzte Dr. med. Jochen Schiffers und Dr. med. Jochen Schneider ist für den Raum Würzburg Kompetenz-Partner im deutschlandweiten Beschneidungs-Netzwerk. Zum Würzburger Raum gehören unter anderem die nahegelegenen Städte Kitzingen, Ochsenfurt sowie Dettelbach und Werneck. Aber auch an einer Beschneidung interessierte Männer aus Karlstadt, Wertheim, Bad Mergentheim, Haßfurt, Bad Windsheim, Tauberbischofsheim oder Schweinfurt können eine der beiden urologischen Praxen innerhalb von circa 30 Minuten Fahrzeit erreichen.

Wie der Praxisname es bereits verrät, handelt es sich um einen überörtlichen Zusammenschluss - d.h. die beiden Urologen stehen ihren Patienten an 2 Standorten für das gesamte urologische Spektrum zur Verfügung (zum einen die bereits seit 1998 bestehende Praxis in Veitshöchheim und zum anderen die im November 2013 neu bezogenen Praxisräume im Zentrum von Würzburg im Ärztehaus NOVUM).

Bei der Ausstattung beider Praxen wurde auf ein modernes wie auch helles und freundlich wirkendes Interieur Wert gelegt. Die umfassende Diagnose und Behandlung von urologischen Krankheitsbildern wird von den Ärzten immer nach aktuellstem medizinischen Stand vorgenommen. Dabei haben persönliche Beratung und der menschliche Umgang mit den Patienten in der Würzburger / Veitshöchheimer Gemeinschaftspraxis oberste Priorität.

Auf dem Gebiet urologischer, ambulanter Operationen legen die beiden Fachärzte neben der Durchführung der Vasektomie ihren Schwerpunkt u.a. auf die Beschneidungsoperation. Bei Wunschbeschneidungen von Männern führen sie den Eingriff unter Lokalanästhesie ambulant am Standort der Würzburger Praxis durch. Liegt eine medizinische Indikation bei Kindern vor und wird beim Eingriff eine Allgemeinanästhesie durchgeführt, werden Zirkumzisionen in der kooperierenden Tagesklinik "Ringparkcenter" vorgenommen. Im nächsten Abschnitt erfahren Sie mehr über die Fachärzte der überörtlichen Gemeinschaftspraxis:

Kurzvorstellung des urologischen Ärzteteams aus Würzburg

Dr. med. Jochen Schiffers

Dr. med. Jochen Schiffers persönlich

Dr. med. Jochen Schiffers absolvierte von 1984 bis 1991 sein Studium der Humanmedizin an der Julius-Maximilian-Universität Würzburg. Im Anschlussjahr erlangte er die Promotion zum Doktor. Parallel war er in den Jahren 1991 bis 1992 in der Urologie der Missionsärztlichen Klinik in Würzburg als Arzt im Praktikum tätig. 1992 wechselte er in die chirurgische Abteilung des St. Elisabeth-Krankenhauses in Bad Kissingen, wo Dr. Schiffers als Assistenzarzt angestellt war. Von 1995 bis 1997 war er erneut in der Urologischen Abteilung der Würzburger Missionsärztlichen Klinik angestellt und war dort als Assistenzarzt tätig. Die Ernennung zum Facharzt für Urologie erfolgte 1997. Im Folgejahr eröffnete Dr. Schiffers in Veitshöchheim seine Urologische Praxis. 2005 erhielt er die Zusatzbezeichnung „Andrologie“. Der Zusammenschluss zur Überörtlichen Gemeinschaftspraxis wurde im Jahr 2009 vollzogen. Dr. Schiffers ist neben seiner Urologentätigkeit u.a. 1. Vorsitzender des Urologischen Onkologiezentrums Mainfranken e.V., Vorsitzender des Landesverbandes Bayern Nord des Berufsverbandes der Deutschen Urologen, Vorstandsmitglied des Aktionsbündnisses Urologie, Ehrenamtlicher Richter beim Sozialgericht München, Beirat der Facharztallianz Bayern und Vorstandsmitglied Praxisnetz Würzburg und Umgebung e.V.

Dr. med. Jochen Schneider

Dr. med. Jochen Schneider persönlich

Dr. med. Jochen Schneider studierte in der Zeit von 1995 bis 2001 an der Würzburger Julius-Maximilian-Universität Humanmedizin. Anschließend wurde er bis 2006 in der Missionsärztlichen Klinik in Würzburg zum Facharzt für Urologie ausgebildet. Während dieser Zeit war er von 2003 bis 2004 in gleicher Klinik als Assistenzarzt der chirurgischen Abteilung tätig. Die Facharztprüfung und der Erhalt des Doktortitels erfolgten 2006. Nachfolgend nahm Dr. Schneider eine Anstellung als Funktionsoberarzt in der Urologie der Missionsärztlichen Klinik in Würzburg wahr. 2008 folgte der Schritt zur Niederlassung und Gründung der urologischen Gemeinschaftspraxis mit Herrn Lutz-M. Reimann. Im Jahr 2009 wurde ihm die Zusatzbezeichnung "Medikamentöse Tumortherapie" verliehen und es wurde die überörtliche Gemeinschaftspraxis gegründet.

Kurzinterview mit Dr. Schneider zum Thema Beschneidung

Wie viele Jahre Praxiserfahrung haben Sie im Hinblick auf die Zirkumzision?
Ich führe die Zirkumzision seit dem Jahr 2001 durch, zunächst in der Klinik, seit der Selbstständigkeit 2008 in der eigenen urologischen Praxis.

Was ist in Ihrer urologischen Praxis der häufigste Grund, aus dem die Beschneidung der Vorhaut durchgeführt wird?
Der häufigste Grund für die Durchführung der Zirkumzision ist die Phimose, auch als Vorhautverengung bekannt. Des Weiteren sind chronische Entzündungen der Eichel und der Vorhaut sowie kosmetische Vorlieben ebenfalls häufige Gründe für die Durchführung dieser Operation.

Aus welchen Städten - von Würzburg einmal abgesehen - kommen Patienten hauptsächlich in Ihre Praxis?
Der Hauptanteil der Patienten kommt aus Würzburg und Umgebung, wobei der Landkreis Würzburg ja sehr groß ist. Aus eben diesem Landkreis kommen Patienten vor allem aus Ochsenfurt, Kitzingen, Karlstadt, Marktheidenfeld und Lohr am Main zu uns.

Wie lange müssen Männer bei Ihnen durchschnittlich auf ihren OP-Termin für die ambulante Beschneidung warten?
Die Wartezeit für einen Termin zur ambulanten Zirkumzision beträgt in unserer Praxis zwischen ein und vier Wochen. Wird jedoch eine Allgemeinanästhesie gewünscht bzw. erforderlich, ist die Terminfrage auch von den Kapazitäten der Tagesklinik abhängig.

In welchem Verhältnis stehen in Ihrer Urologie "Beschneidungen aufgrund medizinischer Indikationen" und die sogenannten „Wunschbeschneidungen"?
Das Verhältnis zwischen "Beschneidungen aufgrund medizinischer Indikationen" und den sogenannten „Wunschbeschneidungen“ beträgt in etwa 10:1.

Video-Interview zur Beschneidung: Was können Gründe für die Ablehnung des Eingriffes sein?